Basel als Bahn-Tor zur Lötschbergachse
Die Lötschbergachse ist aus Sicht Umwelt und Wirtschaft von grösster Bedeutung. Mit dem beschlossenen Vollausbau des Lötschberg-Basistunnels ist der erste Schritt gemacht. Damit die Achse beim alpenquerenden Güterverkehr ihre Wirkung voll entfalten kann, sind weitere Kapazitätssteigerungen nötig. Im Zentrum stehen der Bahnknoten Basel mit einem Tiefbahnhof, ein weiterer Jura-Durchstich, der Raum Bern-Thun, der Abschnitt Simplon Süd sowie die Strecke Bern-Lausanne-Genf.
Speziell Basel als Bahn-Tor zur Schweiz steht im Fokus. Nur die konsequente Entflechtung von S-Bahn, Personenfernverkehr und Güterverkehr sorgt dafür, dass die Logistik-Drehscheibe Basel auch künftig die Versorgung des Landes gewährleisten kann. Die Entflechtung steigert die Attraktivität des alpenquerende Schienengüterverkehrs, entspricht der bundesrätlichen «Perspektive Bahn 2050» und fördert eine klimafreundliche Mobilität.
Die Lötschbergachse bildet zusammen mit dem Gotthard das Rückgrat des grössten europäischen Güterverkehrskorridors von Rotterdam/Antwerpen nach Genua. Streckenunterbrüche in den letzten Jahren haben die Bedeutung zweier funktionierender Transitachsen im topografisch anspruchsvollen Alpenraum gezeigt. Die Engpässe insbesondere in Basel sind rasch zu beheben.